Kultur

Hamburg ist eine attraktive und lebendige Stadt. Die CDU Hamburg steht auch nach dem Regierungsantritt der SPD unter Olaf Scholz daher zum Konzept der „Wachsenden Stadt“ und begrüßt es, dass der Erste Bürgermeister den von der CDU-Regierung eingeschlagenen Kurs weiterverfolgen möchte. Als größte Oppositionsfraktion wird die CDU die Regierung hierbei kritisch und konstruktiv begleiten.

Besonderes Augenmerk legt die CDU dabei auf die Weiterentwicklung der Musikstadt Hamburg mit dem Kernprojekt „Elbphilharmonie“. Die aufgetretenen Probleme bei Bau und Finanzierung dieser einzigartigen Konzerthalle dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Elbphilharmonie als neues Wahrzeichen unserer Stadt musikalische Impulse setzen und sich zudem zu einem nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor entwickeln wird. Die Elbphilharmonie wird so einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Hamburger Kulturlandschaft als Standortfaktor auszubauen und zu verstetigen.
Jedoch darf der Bau des neuen Konzertsaals nicht dazu führen, dass die anderen Kultur- und Musikinstitutionen der Stadt darunter zu leiden haben. So begrüßt die CDU Hamburg explizit die Erhöhung des Etats der Hamburger Symphoniker und wird auch weiterhin daran arbeiten, die Symphoniker zu einem A-Orchester auszubauen.

Im Dialog mit den Musik- und Kulturschaffenden in Hamburg will die CDU einen Kulturmasterplan erarbeiten, der die Musik- und Museumsstadt in Hamburg weiter voran bringt.

Ein weiteres Kernthema der politischen Arbeit sieht die CDU daher im Bereich der Museumsarbeit. Die Hamburger Museen müssen vor allem auf ein solides Finanzierungsfundament gestellt werden. Wichtig wird im Bereich der Museumsarbeit die Herstellung effizienter und solider Strukturen sein, besonders bei der Stiftung Historische Museen Hamburg (das Museum für Hamburgische Geschichte mit dem Museum für Bergedorf und Vierlande, das Altonaer Museum mit dem Jenisch Haus und dem Rieck Haus, das Helms-Museum sowie das Museum der Arbeit). Die Museen müssen, um auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zu Hamburgs kultureller Identität zu leisten, in den kommenden Jahren verlässlich planen und wirtschaften können. Weiterverfolgt wird auch der Reformprozess der Zusammenlegung der vier Historischen Museen.

Zudem unterstützt die CDU Hamburg weiterhin die zum Wintersemester 2010/2011 eingeführte Kulturfreikarte, welche Studenten den freien Eintritt in 19 Hamburger Museen und Bühnen in den ersten drei Monaten ermöglicht. Auch der kostenlose Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre muss beibehalten werden. Ebenso ist es sinnvoll, in Zusammenarbeit mit Sponsoren ein Konzept zu erarbeiten, dass es Besuchern ermöglicht, bspw. einmal im Monat kostenlosen Eintritt in die Museen zu ermöglichen.

Zu guter Letzt unterstützt die CDU Hamburg nachdrücklich die Bewerbung Hamburgs um den Titel Weltkulturerbe für die Speicherstadt, das Chilehaus mit dem Kontorhausviertel und der Sternwarte Bergedorf.

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