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Mit der Bewährungsprobe, welche die Wirtschaftskrise für die Gesellschaft darstelle, eröffnete der Erste Bürgermeister Ole von Beust seine Ansprache an die Delegierten: „Diese Krise ist auch eine Chance zu erkennen, wie die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft aussehen kann.“ Der Erste Bürgermeister weiter: „Wir müssen lernen, dass alles Paradies auf Erden, das auf Pump gebaut ist, nicht gut geht.“ Er fügte hinzu, dass er die derzeitige Diskussion auf Bundesebene über eine kurzfristige Steuerreform als eine Gespensterdiskussion ansehe, mit der man keine Wahlen gewinnen könne. Weiterhin verwies von Beust darauf, dass im Rahmen des Konjunkturprogrammes rund 550 Mio. Euro in die regionale Wirtschaft gingen, um diese zu stärken. Dies stelle eine hohe finanzielle Belastung dar, die bedeuten könne, dass man neue Schulden aufnehmen müsse – dies sollte jedoch immer an eine Rückzahlungsverpflichtung gekoppelt werden. Abschließend warnte der Erste Bürgermeister davor, nur die aktuellen Schwierigkeiten im Blick zu haben: „Klimaschutz ist keine Frage der Konjunktur und Integration für Hamburg ein Überlebensthema.“
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