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9. Oktober 2007 - Zu den Äußerungen des SPD-Spitzenkandidaten Michael Naumann, der laut SPIEGEL ONLINE im NDR erklärte, er habe Verständnis für einen Rücktritt des Bundesarbeitsministers Müntefering, weil dessen Argumentation im aktuellen Streit um das Arbeitslosengeld falsch sei, erklärt der Landesvorsitzende der Hamburger CDU, Dr. Michael Freytag:
„Heute so, morgen so – scheint das Motto des Wahlkämpfers Michael Naumann zu sein. Gestern unterstützte er noch die Agenda 2010 und deren Erfinder Gerhard Schröder und stellte sich vorbehaltlos hinter ihn ('Ich habe das Gefühl , dass er nichts von dem zurücknehmen muss, was er angepackt hat' - Hamburger Abendblatt v. 9. März 2007).
Jetzt dreht sich Naumann um 180 Grad und flattert wie ein Fähnchen im Wind. Der Opportunismus, mit dem Naumann seinem politischen Freund in den Rücken fällt, ist unglaublich. Der SPD-Spitzenkandidat, der sich auf dem Nominierungsparteitag von Gerhard Schröder feiern ließ, lässt jetzt Müntefering als letzen Mohikaner der Reformpolitik des Ex-Kanzlers wie eine heiße Kartoffel fallen. Gerhard Schröder hatte angekündigt, den SPD-Spitzenkandidaten im Wahlkampf gegen Ole von Beust unterstützen zu wollen. Nun bekämpft Michael Naumann Gerhard Schröder.
Politisches Trittbrettfahren ist keine Empfehlung für das Bürgermeisteramt der Freien und Hansestadt Hamburg.“ |



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