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"Keine Dauertransfers für Krisenländer des EURO!"
Im Rahmen eines Diskussionsabends im Ludwig-Erhard-Haus am 18. Oktober 2011 mit den Finanz- und Wirtschaftsexperten der Hamburger CDU hat der Finanzmarktexperte Dr. Bert von Roosebeke vor einem weiterem Aufblähen des Rettungsschirmes für kriselnde EURO Staaten gewarnt. "Die tiefe Ursache für die Krise in den EURO Ländern wie Griechenland, Italien und Spanien liegt begründet in den Defiziten derer Leistungsbilanzen". Seit über zehn Jahren bestelle man dort Waren und Leistungen aus anderen Ländern auf Pump und lebe über die Verhältnisse. Der Rettungsschirm sei lediglich ein Behelf, um Zeit zu gewinnen. Die Krisenstaaten seien gefordert, die sicher schmerzhaften aber erforderlichen Strukturreformen konsequent anzugehen und eine eigene Wertschöpfung neu aufzubauen. Vor dem Ausbau des Rettungsschirmes warnte von Roosebeke.
Christian Albert Jacke, Vorsitzender Landesfinanzausschuss CDU Hamburg, stellte klar: "Eine Dauersubventionierung ist Ländern wie Deutschland nicht zuzumuten, hierfür gibt es kein Mandat und keine Mehrheit."
Dr. Bert van Roosebeke ist Leiter EU Finanzmarktregulierung am Centrum für Europäische Politik in Freiburg. Er ist offizieller Berater des Ausschusses Wirtschaft des Europäischen Parlaments in Brüssel.

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