30.12.2011
"Die Stadt als Beute" - die SPD-Filz-Fortsetzungsgeschichte
Wie die Behörde des SPD-Innensenators Michael Neumann Medien gegenüber mitteilte, soll der Polizeipräsident Werner Jantosch, der seit 2004 im Amt ist und vom damaligen Innensenator Nagel (CDU-Senat) berufen wurde, im Januar 2012 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden. Sein Nachfolger steht bereits fest: SPD-Bezirksamtsleiter Nord Wolfgang Kopitzsch.
Dazu der Landesvorsitzende der CDU Hamburg, Marcus Weinberg MdB: "Der wahre Kern des guten Regierens liegt insbesondere auch in einer objektiven Personalpolitik. Mit dem 'Politikum Jantosch' hat auch Bürgermeister Scholz seine personalpolitische Glaubwürdigkeit verloren. Der SPD-Filz wird zukünftig verstärkt mit seiner Person in Verbindung gebracht werden müssen.
Spätestens nach der Abwahl des anerkannten Bezirksamtschefs von Harburg, Torsten Meinberg, hätte Scholz der weiteren SPD-Verfilzung Einhalt gebieten müssen - zumal er bekanntermaßen alle Entscheidungen in der Stadt an sich zieht. Ich bedauere es sehr, dass der Fachmann Jantosch, der viel für Hamburg geleistet hat und seinen Beruf stets mit Leib und Seele ausübte jetzt gehen muss und mit einem Nicht-Polizisten ersetzt wird.
Die SPD ist auf alten Wegen: Nur das SPD-Parteibuch setzt sich durch. Die Stillosigkeit der Umsetzung dieser so wichtigen Personalie 'zwischen den Tagen' hat zudem einen bitteren Beigeschmack - das macht man nicht und auf diese Art schon gar nicht. Die Menschen, die sich gutes Regieren gewünscht haben, bekommen nun ein weiteres Kapitel der SPD-Filz Fortsetzungsgeschichte 'Die Stadt als Beute'.
Die Entzauberung von Olaf Scholz ist auch in seiner Personalpolitik voll in Gange."

