15.02.2012


50. Jahrestag der Sturmflut Hamburg: Erinnern – Gedenken – Danken!

Anlässlich des 50. Jahrestages der Hamburger Sturmflut im Jahr 1962 erklärt Marcus Weinberg MdB: "Die Katastrophe, die unsere Stadt vor 50 Jahren ereilte, ist auch heute noch in lebendiger Erinnerung."

"Viele Hamburgerinnen und Hamburger erinnern sich an diese schlimmen Stunden und Tage unserer schönen Stadt, als in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 die schwerste Sturmflut seit über 100 Jahren über Hamburgs Süden hereinbrach. Diese unvorstellbare Naturkatastrophe forderte 315 Menschenleben und machte zigtausende Hamburger obdachlos. Wir wollen uns heute ganz bewusst dieser Ereignisse erinnern. Wir gedenken und erinnern an das Leid und die Not jener Tage. Der Krieg und die Zerstörung durch Bomben waren nicht vergessen, da brach die Naturgewalt mitten in ein hoffnungsvolles Hamburg.

Dank unserer Bundeswehr, der Polizei, der Feuerwehr, des Roten Kreuzes sowie des Technischen Hilfswerkes und vieler weiterer Organisationen und einzelner Hamburger wurde viel Leid verhindert und unzählige Menschenleben gerettet. Auch der beispiellose Einsatz der Verbündeten war ein Beweis von Menschlichkeit und Unterstützung. Unser besonderer Dank gilt den vielen ungenannten Helfern in der Nachbarschaft, die herbeieilten und halfen, und die in so vielen großen und kleinen Gesten dazu beigetragen haben, dass die Folgen der Sturmflut schnell wieder beseitigt wurden. In der Not gab es große Solidarität! Der Stolz der Stadt sind die Taten und die Hilfsbereitschaft der Menschen - wir danken und werden dieses nie vergessen.

Viele, wichtige Lehren wurden für die Sicherheit der Stadt gezogen. Menschen in unserer Stadt bewiesen Nächstenliebe und Menschlichkeit, indem Sie betroffenen Bürgern in Not halfen und Unterstützung gaben. Hamburg hat gezeigt, dass wir eine solidarische Stadt sind!"